Die Gründung des Instituts zur Förderung der Interkulturalität (IFI) ist die Institutionalisierung unserer mehrjährigen Tätigkeit auf dem Gebiet der Interkulturalitätsforschung. Seit 2002 haben wir eine Reihe interkultureller Seminare angeboten, Studien, Sammelwerke, Lehrbücher veröffentlicht und im Jahr 2009 in Trier die Tagung "Interkulturalität in der Diskussion" organisiert und durchgeführt.

Das Institut versteht sich als eine gemeinnützige Einrichtung. Seine tragenden Säulen sind das Prinzip der Unverfügbarkeit des Individuums und die Bewahrung seiner Würde, unabhängig von seiner Hautfarbe und Herkunft. Die Aktivitäten des Instituts sind vielfältig: Schulungen zur Vermittlung interkultureller Kompetenz, Philosophische Lebensberatung, Mediationen, Interkulturelles Coaching, gutachterliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Migration sowie Organisation von Vortragsveranstaltungen und Tagungen. Die Tätigkeit des Instituts basiert auf aktuellen Forschungsergebnissen und fundierten wissenschaftlichen Grundlagen, weil zu unseren Kernkompetenzen die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis gehört.

Wir bieten Einzeltrainings, Seminare und Ausbildungen im Bereich des interkulturellen Lernens an und vermitteln Methoden, Modelle und Ansätze, mit denen interkulturelle Kompetenz gefördert werden kann. Wir bilden zum interkulturellen Kommunikationslotsen aus. Das Programm umfasst 9 Module mit 20 Trainingsstunden innerhalb von zwei Tagen. Die Module beinhalten folgende Themen:

- Kultur und Kulturstandards
- Multikulturalität/Transkulturalität/Interkulturalität
- Das Eigene und das Andere
- Interkulturelle Kompetenz
- Interkulturelle Semantik
- Interkulturelle Hermeneutik
- Interkulturelle Komparatistik
- Interkulturelle Toleranz
- Interkulturelle Ethik

Die Ausbildung wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. Dies bescheinigt, dass die Teilnehmenden in der Lage sind, selbst Veranstaltungen zu gestalten und das erworbene Wissen professionell zu vermitteln.